Blue Shield international
   
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Aus Schaden wird man klug

An diesem Sprichwort orientiert sich auch Blue Shield und investiert viel Kraft in
  • die Verhinderung von Katastrophen,
  • die Minimierung von Schäden durch kluge Vorsorgemaßnahmen,
  • die Auswertung der Erfahrungen bei früheren Katastrophen,
  • den Aufbau von Wissenspool, Experten-Datenbanken, Logistik und materiellen Ressourcen,
  • die mentale Vorbereitung auf Katastrophen, die den eigenen Erfahrungshorizont übersteigen,
  • die Stärkung der Rolle des Kulturgutschutzes im Rahmen des allgemeinen Katastrophenschutzes,
  • die Vernetzung mit den Behörden und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich um Katastrophenschutz kümmern,
  • die Kooperation mit Sicherheitskräften und Militär
Die Hauptarbeit der Vorsorge geschieht selbstverständlich innerhalb unserer einzelnen Sparten (Archive, Bibliotheken, Denkmalschutz und Museen) und im nationalen oder regionalen Rahmen. Dabei sind auch die Blue Shield Nationalkomitees gefordert.

Dennoch gibt es auch einzelne Aufgaben, die besser von einer internationalen Dachorganisation wahrgenommen werden können. Hierzu einige Beispiele:


Konferenzen
 
Die erste internationale ICBS Konferenz in Seoul, vom 8. – 10. Dezember 2011:
“Protecting the World’s Cultural Heritage in Times of Change: Emergency Preparedness and Response“

Aus- und Fortbildung
 
Blue Shield stellt sein Expertenwissen auf vielen überregionalen Workshops zur Verfügung, vor allem in Entwicklungsländern.

Militär
 
Um dem Schutz von Kulturgut einen höheren Stellenwert in der militärischen Praxis zu verschaffen, verfolgt Blue Shield mehrere Strategien.
  • Langfristige Maßnahmen
    • "Best practice": Hinweis auf vorbildliche Lösungen, die einzelne Armeen entwickelt haben. Das beste Praxis-Handbuch (für Offiziere) zum Kulturgutschutz stammt z.B. aus den USA; die Ausgabe von 2007 des "Civil Affairs Arts, Monuments, and Archives Guide" nutzt die im zweiten Irakkrieg gewonnenen Erfahrungen.
    • Entwicklung neuer Materialien: Außerordentlich gutes Echo fanden die Quartettspiele (für Soldaten) zum Thema Kulturgutschutz. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Editionen zu verschiedenen Kriegen oder Krisenregionen. Das erste wurde 2009 von den Niederlanden (Regierung, UNESCO-Kommission, Blue Shield Komitee) herausgegeben; hier ein Beispiel.
  • Kurzfristige Maßnahmenen
    • De Nicht-Angriffs-Listen sind ein zentrales und effizientes Instrument. Die Übermittlung von Koordinaten an das Militär wurde zum ersten Mal in Gaza-Krieg (2009) praktiziert, und dann in großem Stil (und sehr erfolgreich) in Libyen.
    • Um die Vorbereitung der Truppenkontingente auf Auslandseinsätze können sich besser die Nationalkomnitees kümmern. Aber sobald es um gemeinsame Operationen (UNO, NATO, ...) geht, ist Blue Shield international in der Pflicht.







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