Blue Shield national
 
Arbeitsfelder eines Nationalkomitees
 
Rahmenbedingungen und Vorsorge verbessern

Katastrophenhilfe im eigenen Land & im Ausland 





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Nationale Rahmenbedingungen und Vorsorgemaßnahmen verbessern
 
1) Völkerrecht und nationales Recht
  • Ratifizierung der Haager Konvention (1954) und deren Protokolle (1954 / 1999)
  • Umsetzen der Haager Konvention in nationales Recht
  • Einsetzung eines nationalen Beirats (in Haager Konvention vorgesehen)
  • Ratifizierung anderer internationaler Abkommen (z.B. UNESCO-Konventionen) zum Kulturgutschutz
  • Nationale bzw. föderale Begleitgesetze zum Kulturgutschutz
2) Staat und Verwaltung
  • Lobby-Arbeit: Stärkung der für Kulturgutschutz zuständigen staatlichen Strukturen
  • Fachliche Begleitung bei der Vergabe und bei der Promotion des blau-weißen Schutzzeichens.
  • Gute verwaltungsrechtliche Absicherung der Katastrophenpläne für Kulturgüter
  • Strukturelle Einbindung in lokale und regionale Krisenstäbe
  • Lokale und regionale Notfallverbünde etablieren und stärken
  • Ausreichende Finanzierung für präventive Maßnahmen
3) Militär
  • Aufbau von Kontakten zu Ministerium und Militär
  • Verstärkung der Bedeutung des Kulturgutschutzes innerhalb des Militärs (z.B. durch Schaffen klarer Zuständigkeiten)
  • Volle Integrierung des Kulturgutschutzes in die Ausbildungspraxis (z.B. Handbücher für Offiziere, Infoblätter für Soldaten, spezielle Manöver) 
  • Gezielte Vorbereitung der Soldaten auf den Kulturgutschutz bei Auslandseinsätzen
4) Organisationen
  • Kooperation bei Katastrophenschutz und -hilfe mit Regierungsorganisationen (z.B. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Deutsches UNESCO-Komitee)
  • Kooperation bei der Katastrophenhilfe mit zivilgesellschaftlichen Strukturen und Netzwerken (z.B. Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen, Technisches Hilfswerk)
5) Kolleginnen und Kollegen
  • Bewusstsein für Kulturgutschutz bei Fachleuten schärfen    
  • Kulturgutschutz innerhalb der Basisorganisationen (Archive, Bibliotheken, Denkmalpflege, Museen) besser organisieren
  • Kulturgutschutz in bestehende Ausbildungsgänge integrieren
  • Fortbildungsseminare und -workshops anbieten
  • Konferenzen organisieren
  • Referenzmaterial entwickeln und verbreiten (z.B. Handbuch, Muster-Notfallplan)
  • Datenbanken von Experten anlegen und pflegen
  • Internet: Plattform / Forum / Blog / Gruppe betreiben    
  • Kontakte zu nahestehenden Kultur-Organisationen knüpfen
6) Öffentlichkeit
  • Sensibilisieren
  • Attraktive und öffentlichkeitswirksame Projekte
  • Informative Website

Katastrophenhilfe im eigenen Land
 
Nach einer Katastrophe bietet ein Blue Shield Nationalkomitee seine Unterstützung an, wenn nationale Kulturgüter – bewegliche wie unbewegliche – bedroht werden. Zunächst richten sich die Bemühungen auf die Mobilisierung der nationalen Ressourcen, und zwar durch
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit, damit der Aspekt Kultur bei der Wahrnehmung der Katastrophe nicht vernachlässigt wird;
  • professionelle Soforthilfe aus anderen Kultursparten;
  • Initiierung oder Verstärkung von Spendenaktionen;
  • Lobbyarbeit bei Fördermittelgebern, damit geschädigtes Kulturgut bei den allgemeinen Hilfsprogrammen angemessen berücksichtigt wird;
  • fachliche Begleitung (und ggf. Lobbyarbeit) bei Wiederaufbaumaßnahmen.
Blue Shield kann seine Stärken aber nur dann ausspielen, wenn das internationale Netzwerk aktiviert wird. Das geschieht durch
  • laufende Informationen und ggf. Übersetzungen;
  • Verbreitung von Aufrufen und Spendenaktionen;
  • Vorbereitung und Durchführung von Hilfseinsätzen ausländischer Kollegen.
Ein überzeugendes Beispiel dafür waren die beiden "Internationalen Wochen" im April und August 2009, bei denen insgesamt 140 europäische ArchivarInnen und RestauratorInnen dem Stadtarchiv Köln bei der Erstbehandlung der geborgen Archivalien geholfen haben. Mehr dazu ...


Katastrophenhilfe im Ausland
 
Jedes Nationalkomitee entscheidet selbst, ob und in welchem Umfang es bei Kriegen oder Katastrophen im Ausland helfen will. Dies kann geschehen durch
  • Verbreitung der Informationen aus dem Blue-Shield-Netzwerk in der Landessprache
  • Unterstützung von internationalen Solidaritäts-Aufrufen und Spendenaktionen
  • Anbieten von Know-how und Experten
  • Beteiligung an internationalen Hilfsaktionen und Wiederaufbauprojekten
  • Übernahme von Patenschaften für eine geschädigte Kultureinrichtung




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